Süd-Island

Der Süden Islands bietet viele verschiedene Ausflugs-Möglichkeiten. Die Hauptstadt Reykjavík etwa lädt zum Kneipen- oder Einkaufsbummel ein, hat aber auch ein breites Spektrum an Sehenswürdigkeiten zu bieten.
Auf der Halbinsel Reykjanes nimmt man gern ein Bad im Thermalschwimmbad Blaue Lagune, dem gute Wirkung gegen Psoriasis nachgesagt wird. Im Geothermalgebiet Krýsuvík gibt es blubbernde Schlammtöpfe und fauchende Fumarolen zu bestaunen. In Hveragerði gedeihen in geothermal beheizten Gewächshäusern Obst, Gemüse und Blumen.
Der Goldene Kreis, eine der beliebtesten Ausflugs-Routen des Landes, führt ins Geysirgebiet, wo Strokkur alle acht Minuten ausbricht, zum „goldenen Wasserfall“ Gullfoss und zur früheren Thingstätte Thingvellir am wunderschönen See Thingvallavatn.
Der Strand bei Vík mit seinen bizarren Basaltsäulen- und Gesteinsformationen zieht viele Besucher an.
Drei Gletscher liegen auf dem Weg entlang der Südküste. Um den Wasserfall Seljalandsfoss herum führt ein Weg, hinter dem Wasserfall Skógafoss soll eine Schatztruhe verborgen sein. Die Gletscherzunge Sólheimajökull erreicht man fast mit dem Wagen.
Der Vogelfelsen Dyrhólaey gilt als Islands Südspitze und dient vielen Vögeln als Brutplatz.
Vatnajökull, der größte Gletscher des Landes, ist lange Zeit Begleiter bei einer Fahrt entlang der Südküste. Tiefschwarze Sander und Gletscherzungen entspringen ihm, und die Gletscherlagune Jökulsárlón mit zahlreichen treibenden Eisbergen lassen den Besucher staunen.
Viele Gegenden im Süden (z.B. der Skaftafell-Nationalpark oder Þorsmörk) laden zu kleinen und großen Wanderungen ein.
