Ost-Island

Der Osten Islands ist die einzige Region in ganz Island, in der man frei lebende Rentiere sehen kann. Deren Vorfahren wurden mit Schiffen aus Nord-Norwegen nach Island gebracht, als Ende des 18. Jahrhunderts eine große Hungersnot herrschte. Die überlebenden Tiere wurden nie zu Haustieren gemacht und leben nun verwildert im Ostland.
Ost-Island besticht durch seine großen und vielen felsigen Fjorde, malerischen Fischerorte, rauen Landschaften und Wüsten.
Größte Stadt und Handels- und Dienstleistungszentrum der Region ist Egilsstaðir am Fluss Lagarfljót, der sich zum See Lögurinn ausweitet. Auch das größte wieder aufgeforstete Waldgebiet Islands, Hallormsstaðaskógur, befindet sich am Lögurinn, in dem sogar ein Seeungeheuer leben soll.
In Borgarfjörður eystri gibt es angeblich überdurchschnittlich zahlreiche Elfen, in Fáskrúðsfjörður Zauberer und in Fjarðarbyggð Gespenster.
In dem bunten Ort Küstenort Seyðisfjörður landen Reisende an, die mit der Fähre nach Island kommen.
Der am meisten verbreitete Vogel ist die Kurzschnabelgans, aber auch das Alpenschneehuhn oder Sterntaucher gehören zu den stark viel vorkommenden Vögeln.
Für Vogelinteressierte ist ein Ausflug von Djúpivogur aus mit dem kleinen Fährschiff zum vorgelagerten Inselchen Papey geradezu ein Muss. Unter anderem brüten dort unzählige Papageientaucher.
Im Hochland befindet sich der monumentale, 730 Meter lange Kárahnjúkar-Staudamm mit einer Dammhöhe von 193 Metern.
Viele Wanderwege durchziehen das Ostland von Norden nach Süden.
