Nord-Island

Nord-Island bietet sowohl landschaftlich als auch historisch viel zu entdecken. Die Halbinsel Vatnsnes ist für die vielen Seehunde bekannt, die an den Stränden zu sehen sind. Südlich von Hvammstangi liegt ein See, der Vogelfreunde begeistert. Etwa 40 Vogelarten, darunter der seltene Ohrentaucher, können aus einer kleinen Hütte heraus beobachtet werden, in der es neben Bestimmungsbüchern auch ein Fernrohr gibt.
Das Torfgehöft Glaumbær war bis zum Ende des 19 Jahrhunderts bewohnt und zeigt, wie die Menschen damals lebten. Hólar war mehr als 700 Jahre lang das religiöse und kulturelle Zentrum Nord-Islands. Der von einem deutschen Architekten erbaute Dom aus dem Jahr 1763 ist die fünfte Kirche dort und besteht aus Sandstein. Seine Vorgänger bestanden aus Holz.
Akureyri, die „Hauptstadt des Nordlandes“, liegt am Fjord Eyjafjörður und bietet alle Möglichkeiten einer Großstadt. Der Wasserfall Goðafoss (Götter-Wasserfall) verdankt seinen Namen einem Goden, der nach der Einführung des Christentums in Island im Jahr 1.000 die alten Götzenbilder in den Wasserfall warf.
Im Mývatn-Gebiet kann man vieles über vulkanische Aktivitäten erfahren, und auch die 13 Weihnachtskerle leben angeblich dort. Der Fischerort Húsavík gilt als die „Walbeobachtungs-Hauptstadt Europas“
Ein Spaziergang durch die hufeisenförmige Felsenschlucht Ásbyrgi lässt sich gut verbinden mit einem Ausflug zu den Echofelsen Hljóðaklettar und dem mit einer durchschnittlichen Wassermenge von 200 Kubikmetern pro Sekunde mächtigsten Wasserfall Europas, Dettifoss.
